Warum besetzen?

Eine Frage der Methode oder warum wir besetzen…..

Die Auseinandersetzungen um den Braunkohleabbau sind alt und die Gegner_innen sind schon viele Wege gegangen um diesen zu stoppen.

Wir wollen mit unserer Herangehensweise wieder weg vom Protest, der ausdrückt wogegen Menschen sind, hin zum Widerstand, der nicht zulässt dass die Lausitz weiterhin eine Spielwiese für Vattenfall und Nachfolger ist.

Durch eine Besetzung ist es ganz konkret nicht möglich das betroffene Waldstück zu roden. Eine Räumung ist teuer und aufwendig. Sicherlich wird sie kommen, aber auch davon werden wir uns nicht zurückdrängen lassen. Wir werden immer wieder auftauchen und Vattenfalls Pläne, diese großartige Landschaft zu zerstören, durchkreuzen oder zumindest deutlich schwerer machen.

Zwischen dem was für uns legitim ist und dem was legal ist klafft ein großer Abgrund. Was legal und was illegal ist definiert der Staat, welcher seit jeher nicht die Interessen der Menschheit vertritt sondern eine Politik für alle Überpriveligierten führt. Wir sehen keinen Grund weshalb wir Richtlinien einhalten sollten, die Zerstörung, Vertreibung und massive soziale Diskrimierung erzeugen und tolerieren.

Wir erkennen das Eigentumsrecht von Vattenfall nicht an, weshalb es für uns keinen Grund gibt nicht in die Wälder zu gehen und diese durch unsere Anwesenheit vor den Kettensägen zu schützen versuchen.

Vattenfall wird wohl früher oder später versuchen uns Hausfriedensbruch oder ähnliche Störungen anzuhängen. Welch Absurdität, da es Vattenfall ist, wer Menschen aus ihrem zu Hause vertreibt und die Lebensgrundlage sämtlicher Wesen nicht nur in der Region vernichtet oder vergiftet.

Wir haben genug von leeren Phrasen und von Autoritäten die meinen und vorschreiben zu können still zu halten und alles zu erdulden!

Die Besetzung soll ein Ort sein, um widerständiges und alternatives Leben zu erproben und aufzubauen. Wir sind gekommen um zu bleiben!

Viva L’AUtonomia!