Einladung zur Waldwoche

WaldwocheSeit Anfang März 2016 ist ein Waldstück im Rodungsgebiet des Tagebaus Nochten besetzt. Mit LAUtonomia wollen wir einen Ort des Widerstandes im Lausitzer Braunkohlereviers schaffen, einen Ort der Verständigung und der Planung. Braunkohle, Tierausbeutung, Militarismus – viel von dem, was dieses System am Laufen hält, kann in der Lausitz angetroffen und bekämpft werden. In Zeiten des politischen Rechtsrucks und steigender staatlicher Repression ist es umso notwendiger, in der Provinz Projekte zu schaffen und den Kampf ins Hinterland zu tragen.

Deshalb laden wir euch vom 18. bis zum 25. Mai auf die Besetzung am Tagebau Nochten ein! Natürlich könnt ihr die Besetzung immer und zu jeder Zeit besuchen – und natürlich auch dort bleiben. Die Waldwoche ist aber ein besonders guter Anlass dafür, falls ihr es eh schon lange vorhattet und bisher einfach noch nicht geschafft habt. 🙂

Während der Woche wird es praktische und theoretische Workshops geben, sowie ein Konzert am Freitag, supportet von unseren Freunden von FaulenzA und Bonbonleger_in! So kurz nach Ende Gelände könnt ihr kommen um ein paar entspannte Tage zu verbringen, aber natürlich auch, um euch auszutoben!

In diesen Tagen, kurz nach dem Verkauf der Lausitzer Braunkohle an den tschechischen Energiekonzern EPH, und wenn die meisten Menschen nach Ende Gelände die Region wieder verlassen, ist es besonders wichtig, dass ihr zu Vielen kommt. Der beständige Druck durch den Sicherheitsdienst führt ansonsten dazu, dass das Leben auf der Besetzung und das Durchführen von Aktionen stark eingeschränkt sind. Wir wollen dauerhaft in der Lausitz bleiben und so den Menschen, die hier unter Kohleförderung leiden, zeigen, dass wir genauso in diesem Kampf verwurzelt sind, wie sie.

Kommt in die Lausitz und bleibt – der Widerstand hier geht weiter, bis der letzte Tagebau geschlossen und das letzte Kraftwerk stillgelegt ist!

Wenn ihr kommen wollt, checkt für Updates und organisatorische Infos regelmäßig lautonomia.blogsport.eu!

6 Gedanken zu „Einladung zur Waldwoche“

  1. Ich muss da mal was richtig stellen Vattenfall ist noch nicht an EPH verkauft,das parlament in Schweden muss noch zustimmen. Wenn verkauft wird dann ist erst ab 1.9. EPH Eigentümer ,in den Medien wird aber gesagt es ist verkauft,noch nicht ganz,Sorry .

    1. EPH wäre ab 1.9. Eigentümer, wenn die Schweden dies zulassen.
      Die MIBRAG gibt es ja schon in Mitteldeutschland. Ob dies besser oder schlechter ist, wer kann dies schon wissen.

  2. Hallo Lautonomia-Anhänger,
    Wenn ihr unbedingt Action sucht und die Welt verbessern wollt (was euch jungen Leuten durchaus zugestanden wird , sucht euch dann wirkliche Schwerpunkte in der Welt. Die Abholzung des Regenwald zum Beispiel (ohne Rekultivierung wie in der Lausitz), oder die Bekämpfung der Hungersnöte in Afrika durch Herstellung landwirtschaftlicher Strukturen oder die massenhafte Verklippung von Plastikmüll in die Weltmeere oder, oder! !! In der Lausitz die Braunkohleförderung zu blockieren bringt rein garnicht s zur Verbesserung der Welt. Sucht nicht stets die für euch einfachsten Wege, um gegen Alles „alte“zu sein. Stellt euch den wahren Problemen in dieser Welt. Nur dann werdet ihr auch Anerkennung außerhalb eures Kleinkreises finden.
    Gruß Michael

    1. Hallo Micha .hat wohl keinen Sinn…. Das sind doch bloß Muttersöhnchen und wegen der Gleichberechtigung auch Muttertöchter die im Schutz deutscher Gesetze eine Abenteuerspielplatz suchen und dann Pfadfinderlager spielen….. Ich hoffe doch stark das wir uns diesmal nicht so einfach von ihren friedlichen Demonstrationsabsichten blenden lassen….. Wir werden auch die Bäume besetzen…. Und zwar dann wenn die Chaoten drauf sind…… Sollen die da oben vertrocknen….. Nachschub gibt’s dann keinen mehr….. Lassen wir uns das nicht mehr gefallen….. Alle die Zeit und Lust haben…… Den Termin kennt ihr ja……Also… Für die Lausitz und gegen die Umweltidioten die von der Umwelt gar keine Ahnung haben….Glück auf…..

  3. In der Lausitz leidet niemand unter der Kohle. Im Gegenteil, die Menschen hier leben von und mit ihr, seit über einhundert Jahren. Bitte bedenkt dies, bevor ihr Leute zum austoben einladet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.