Das erste Waldfest – ein kleiner Bericht

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Mit Kaffee, Kuchen, Musik und vielen Menschen wollten wir feiern – und das haben wir auch, so schwer es uns gemacht werden sollte!


Die Besetzung konnte sich am Sonntag, dem 13. März, über regen Besuch freuen, denn über 30 Menschen, darunter Familien und Journalist*innen, wollten zum Waldfest. Am Eingang des Waldes fand sich eine Kaffee-Station, die den ganzen Nachmittag über von einer solidarischen Unterstützerin aus der Nähe betreut wurde, wo sich die Besucher*innen sammelten. Als eine größere Gruppe zusammen gekommen war ging es gemeinsam durch den Wald zur Besetzung.

Unterwegs konnten alle die von den Vattenfall-Mitarbeitenden errichteten Sand-Barrikaden bewundern, und obwohl sich Security-Mitarbeitende versuchten in den Weg zu stellen, ließ sich die Gruppe nicht aufhalten.
Alle erreichten die Waldbesetzung.

Dort packte gleich ein Liedermacher aus Cottbus seine Gitarre aus und alle, auch die zeitweise in direkter Nähe stehenden Securities, kamen in den Genuss seiner system- und gesellschaftskritischen Texte.

Anschließend gab es eine Führung über die Besetzung: die drei besetzten Bäume wurden mit Namen vorgestellt, das Hochziehen einer Plattform erklärt, das Kletternetz und die Küchenplattform gezeigt sowie interessierte Nachfragen zum Leben auf der Besetzung, deren Entstehen und Zielen beantwortet. Dabei blieben die Besuchenden nicht ganz unbehelligt, denn einer der Securuities meinte einen Besucher grundlos zu Boden schubsen zu müssen.

Davon abgesehen aber war es ein schönes, friedliches Fest.
Alle, die da waren konnten einen besseren Einblick in LAUtonomia gewinnen und uns näher kennenlernen. Wir freuen uns, dass so viele Menschen diese Möglichkeit genutzt haben und freuen uns auf viele weitere Feste, Waldspaziergänge und spontane Besuche mit allen interessierten Menschen!

Auch möchten wir euch allen noch einmal danken für die vielen Sach- und Essensspenden, die ihr mit zum Fest gebracht habt.

Vielen Dank für eure
Solidarität!

Ein Gedanke zu „Das erste Waldfest – ein kleiner Bericht“

  1. Schönes Fest, das.

    Humor habt ihr auch. Ein Söldner pöbelt rum und es gibt keine Reaktion? -Genau so ist es richtig. Gewalt erzeugt zwar Gegengewalt, aber Gegegewalt landet in der Presse und im Polizeibericht. Und Gegengewalt ist genau das, was RWEon und Vattenfall gerne zum Vorzeigen haben. Bleibt tapfer, Resilienz ist das Wichtigste überhaupt, nicht nur für ein Ökosystem. Stoisch wie der Wald, friedlich wie das Reh und laut wie der Eichelhäher ist m.E. eine zielführende Kombination.

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